LG Domspitzmilch plant Athletenhaus
Neuer Baustein für große Sichtungs- und Förderinitiative "Kids for Olympia"
Regensburg,
18. März 2007 (orv) - Nachdem die große Sichtungs- und
Förderinitiative der LG Domspitzmilch bei den Schulen freudig
angenommen wurde, Susi Lutz als Talentscout bereits die ersten Leichtathletik-Frischlinge
an Land ziehen konnte und das Kidsmobil, ein von der KKH- und LVM-Versicherungsgruppe
gesponserter VW-Bus, nun auch schon durch die Lande rollt, bauen
die Regensburger weiter an ihrem Leichtathletik-Gefüge. Nächste
Aktion: Im Herbst, rechtzeitig zu Semesterbeginn will man das erste
Athletenhaus in Betrieb nehmen und damit eine weitere Lücke
in Richtung Hochleistungssport schließen.
Damit sollen für die in Regensburg studierenden Kaderathleten/Innen beste Wohnmöglichkeiten geschaffen werden. Für viele junge Athleten/Innen ist das Leben im Sportinternat nicht mehr unbedingt der richtige "way of live". Sie suchen Individualität und eine entsprechende Intimsphäre neben dem Leistungssport. Für Langstreckler Max Meingast zum Beispiel, erst im letzten Jahr als Zivildienstleistender ins Regensburger Sportinternat gestoßen, ist dies eine prächtige Idee. Ein Haus mit vier, fünf Gleichgesinnten teilen und trotzdem sein größtmögliches eigenes Reich zu besitzen, findet er einfach klasse. Auch für Susi Lutz, derzeit ebenfalls im freiwilligen sozialen Jahr im Internat untergebracht, wäre dies ein Quantensprung nach vorn und der richtige Einstieg ins Studentenleben. Teamchef Kurt Ring wird so alle Neu-Studenten, die meinen, Leistungssport und Studium in Regensburg ideal verbinden zu können, mit offenen Armen in Empfang nehmen. So wie Michelle Weitzel, ehrgeizige Mehrkämpferin und BWL-Studentin, die im letzten Jahr aus Hanau in die Domstadt kam und sich auf Anhieb wohl fühlte.
Wer
die Regensburger kennt, weiß, dass sie ihre Unternehmungen
von der Pike auf minutiös planen. So wollen sie auch ihre Aktion
"Kids for Olympia" verstehen. Die Weichen für zukünftigen
Hochleistungssport sollen gestellt werden, Stück für Stück,
unablässig. Die Verbindungen zum örtlichen Therapie- und
Diagnosezentrum des Olympiastützpunktes Bayern sind bestens,
die zum Sportzentrum der Universität auch. Extra für die
Initiative wurden Partnerschaften geschlossen, voll zum Nutzen des
Sports und "Kids for Olympia" ist nicht nur für die
10-12jährigen Kiddys da. Wer mehr dazu wissen will, braucht
nur einmal www.kids-for-olympia.de aufrufen.
Eine Halle mit 200 m Rundbahn hat die Domstadt noch nicht. Davon hat Bayern ganze zwei und davon zu träumen, ist derzeit verschwendete Energie. Aus den durchaus bestehenden guten Hallenressourcen etwas zu machen, ist aber eine ganz andere Sache. Stabhochsprung im Winter und Sprinten mit Spikes in der Halle ist derzeit schon möglich. Nun will man mehr. Nachdem die Stadt an der Leichtathletik-Mehrzweckhalle in den kommenden Jahren Renovierungen vornehmen will, soll ein Vorstoß Richtung Ausbau auf 70 m Länge mit integriertem Kraftraum, Stoßerbereich, Sprintgerade und Weitsprunggrube gemacht werden. Das Mögliche eben möglich machen ist die Devise der Domspitzmilch-Macher in jeder Hinsicht.




